Gäste 2015

Asteris Kutulas. Photo: ©Guido Karp
Asteris Kutulas. Photo: ©Guido Karp

Asteris Kutulas

1960 in Oradea (Rumänien) als Sohn griechischer politischer Emigranten geboren, siedelt Asteris Kutulas 1968 mit seiner Familie nach Dresden über. In Leipzig studiert er Germanistik, überträgt seit 1981 literarische Werke großer griechischer Autoren (von Ritsos, Elytis, Kavafis, Seferis, Theodorakis, Engonopoulos) ins Deutsche und ist seit 1986 im internationalen Konzertmanagement tätig. Seine Zusammenarbeit mit Theodorakis nahm 1980 ihren Anfang. Die Theodorakis-Forschung verdankt Kutulas eines ihrer Standardwerke, ein Verzeichnis des Gesamtwerks des Komponisten.

Die Work-Progress-Preview seines aktuellen Projekts »Dance Love Fight Die ‑ Unterwegs mit Mikis Theodorakis«, mit der die Griechische Filmwoche Eröffnung feiert, wird er am 12.11. persönlich vorstellen. Am 13.11. führt er vor der Vorführung seiner Doku »Mikis Theodorakis. Komponist.« in einem Vortrag in Theodorakis‘ Werk als Filmkomponist ein.

Monografien (Auswahl)

(1988) Jannis Ritsos. Das ungeheure Meisterwerk. Übertragen, mit Nachwort, Anmerkungen und einem Interview von Asteris Kutulas | (1995) Mikis Theodorakis. Die Wege des Erzengels. Autobiographie 1925-1949. Herausgegeben und übersetzt von Asteris Kutulas | (1995) Giorgos Seferis. Sechs Nächte auf der Akropolis. Herausgegeben und mit einem Nachwort von Asteris Kutulas | (1998) [auf griech.:] Der Komponist Mikis Theodorakis

 

 

 

Vangelis Mourikis. Photo: Berlinale
Vangelis Mourikis. Photo: Berlinale

Vangelis Mourikis

Vangelis Mourikis prägt als Schauspieler wie kaum ein anderer die griechische Kinolandschaft durch intensive Rollen und ausgeprägtes schauspielerisches Talent. Geboren wurde Mourikis in Athen, aber die Wurzeln seiner Familie liegen auf der Insel Kefalonia. Seine Laufbahn begann in den 1980er Jahren als Filmstudent der La Trobe Universität in Melbourne, wo er Schauspielerei, Film und Kunstgeschichte studierte. Nach fünf Jahren auf dem australischen Kontinent kehrte er nach Griechenland zurück. Dort nahm seine Karriere als Schauspieler in der heimischen Kinolandschaft ihren Anfang.

Inzwischen hat er in über 20 Filmen die Hauptrolle übernommen – mit großem Erfolg. Er spielte unter anderem im preisgekrönten »Attenberg« von Athena Tsaggaris, in »Psychi Vathia« von Pantelis Voulgaris und im Film »Chevalier«, der zur Zeit auf viele Festivals eingeladen wird.

Auf der Griechischen Filmwoche München ist der wandlungsfähige Mourikis mit gleich drei seiner aktuellen Filme zu Gast: als Vampir Zano in Veslemes‘ Film »Norway«, als Vater in »Winter«, dem Erstling von Konstantinos Koutsoliotas, und als stoischer Berufskiller in »Stratos« von Yannis Economides, der 2014 für den Goldenen Bären nominiert war. Er ist jeweils bei den 20-Uhr-Vorstellungen am 17., 18. und 19. November zu Gast.

Filmografie (Auswahl)

Norway, 2014 | Stratos ‑ To Mikro Psari, 2014 | Winter ‑ O heimonas, 2013 | Tungsten, 2011 | Attenberg, 2010 | Psyhi vathia, 2009 | Katharsi, 2009 | Soul Kicking, 2006 | Rakushka, 2004 | The King, 2002